Gemeinde Partnerschaft zu Orthodoxen Gemeinden in Polen
“Nach dem GAU von Tschernobyl/ Weißrussland 1986 stellte sich der Vater-unser-Gemeinde die Frage, ob und wie der Bevölkerung in den am meisten betroffenen Gebieten geholfen werden könnte. Vor allem sollten die Randgruppen, die von der Gesellschaft vergessen werden, Unterstützung erfahren. Gedacht wurde dabei in erster Linie an die Kinder in den Waisenhäuser.
Mitglieder der Breslauer Mariengemeinde pflegen enge Kontakte zu den orthodoxen Gemeinden im Osten, d.h. in der Ukraine, in Weißrussland und Russland; Mitglieder der orthodoxen Diözese Breslau-Stettin sind vor allem Heimatvertriebene aus Ost-Polen.
Jeremiasz, der Erzbischof der Diözese Breslau-Stettin, die ganz Westpolen mit einer Länge von ca. 400 km umfasst, baute eine wohltätige Organisation auf. Hier sah die Mesner-Bibelteilen-Gruppe der Vater-unser-Gemeinde eine Möglichkeit, mit einer “Gomel-Hilfe” stützend einzugreifen. Die Stadt Gomel liegt ca. 350 km südöstlich von Minsk, der Hauptstadt Weißrusslands.
Aus einer privat organisierten Hilfsaktion im Jahr 1990 entstand, nachdem durch gegenseitiges Kennenlernen große Vorbehalte abgebaut waren, eine Partnerschaft mit der von Erzbischof Jeremiasz vorgeschlagenen “Dreifaltigkeitsgemeinde”in Lüben/Lubin bei Liegnitz/Schlesien.
Bischof Jeremiasz befürwortete das Projekt, Tschernobyl-geschädigte Kinder aus Gomel zur Erholung in den Ferien in das St. Stephan-Haus in Jelenia Gora, Polen (bei Bad Warmbrunn/Cieplice Zdroj, Riesengebirge) einzuladen. Seit 1992 unterstützt die Vater-unser-Gemeinde jedes Jahr mit Geldspenden den Aufenthalt der Gomel-Kinder im St. Stephan-Haus der orthodoxen Christen.
Auch im Jahr 2009 unterstütz die Vater-Unser-Gemeinde aus Spenden das Kinderferien Projekt im St Stephan Haus / Riesengebirge.
Link: http://www.cieplice.cerkiew.pl/
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